Heilung ärztlich bestätigt

Von Harald und Elfi Schoor, Kirchdorf am 20.05.2019

Seit März 2019 findet die LIFE Group „In Gottes Heilungskraft leben“ bei Harald und Elfi Schoor in Pettenbach statt. Dabei beschäftigen sich die 10 Teilnehmer mit dem gleichnamigen Buch von Chris Gore und werden herausgefordert, die gewonnen Erkenntnisse gleich in die Tat umzusetzen.

Bei einer Übung ging es darum, sich beim Heilungsgebet bewusst auf die Gegenwart Jesu zu konzentrieren, anstatt auf sich selbst oder die Person die Heilung benötigt. Manche erlebten an diesem Abend das Wirken Gottes hautnah und fühlten, wie Schmerzen zurückgingen oder verschwanden.

Maria musste die Übung in der folgenden Woche unfreiwillig außerhalb des sicheren Rahmens der Gruppe wiederholen. Georg, Marias Schwiegervater, rief sie verzweifelt an, da er befürchtete einen Schlaganfall erlitten zu haben. Die Krankenschwester stieg in ihr Auto und fühlte, wie eine Welle der Hilflosigkeit über sie kam. In Gedanken an das Gelernte in der LIFE Group, betet sie den einfachen Satz „Jesus, bitte mach du das jetzt“. Als Maria in der Wohnung von Georg eintraf, hing dessen rechtes Bein bewegungslos von seinem Körper. Maria verständigte die Rettung und versuchte ihren Schwiegervater zu beruhigen. „Das legen wir jetzt einfach Gott hin“ sagte sie laut. Etwas leiser, so das Georg es nicht hörte, ergänzte sie: „Im Namen Jesu sei geheilt“. 

Als der Rettungswagen im Krankenhaus ankam, konnte Georg sein Bein wieder voll bewegen. Anstatt Gott sofort für die Heilung zu danken, kamen Zweifel in Maria hoch und sie schlussfolgerte: „Das war bestimmt kein Schlaganfall.“ Die Ärzte wollten Georg jedoch zur Sicherheit mittels MRT untersuchen, was dieser widerwillig über sich ergehen ließ. Dabei stellte sich tatsächlich heraus, dass der Pensionist einen Schlaganfall erlitten hatte. Das Wunder war also ärztlich bestätigt! 

Maria erlebte, wie die Gegenwart Jesu ihre Situation und die ihres Schwiegervaters völlig veränderte. In ihrer Schwachheit war ER stark. Chris Gore schreibt: „Es ist so wichtig sich daran zu erinnern, dass es beim Glauben nicht um uns geht – alles dreht sich um Jesus“. 

 
 

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