Anerkennung

 

 Freikirchen haben staatliche Anerkennung erlangt

Freikirchen vor Anerkennung

Fünf Verbände christlicher Gemeinden der Nation haben sich zu den „Freikirchen in Österreich“ zusammengeschlossen: Die Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde (der auch die Gemeinden der LIFE Church Österreich angehören), der Bund Evangelikaler Gemeinden, der Bund der Baptistengemeinden, die Elaia Christengemeinden und die Mennonitische Freikirche. Am 26. August 2013 erhielten die Verbände beim Kultusamt des Ministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur die staatliche Anerkennung.

 

Das bringt entscheidende Vorteile mit sich, wie eine verstärkte Wahrnehmung durch Öffentlichkeit und Medien oder das Recht auf Religionsunterricht an öffentlichen Schulen. Bisher sind die fünf Verbände eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaften gewesen. Insgesamt zählen zu den Freikirchen in Österreich rund 170 christliche Gemeinden in allen Bundesländern.

 

In Österreich wie auch weltweit sind Freikirchen die am schnellsten wachsende christliche Gruppierung. Ein derartiger Zusammenschluss unterschiedlicher Verbände ist in Europa jedoch bisher einzigartig. Die katholische und die evangelische Kirche unterstützen das Anliegen der gemeinsamen Anerkennung. „Die Freikirchen sind als starke Realität von den anderen Christen anzuerkennen“, erklärte Kardinal Schönborn gegenüber dem ORF. Ziel der Freikirchen in Österreich ist es, als Vereinigung und zusammen mit anderen Christen Gesellschaftsverantwortung wahrzunehmen und die eigenen Werte in die Gesellschaft einzubringen.