Gedanken des Monats

Juni 2019

Vor fast 3000 Jahren sagte König Salomo, es gibt nichts Neues unter der Sonne. Alles nur ein Haschen nach Wind. 

Wenn der Mensch nicht Gott als Bezugspunkt hat, sondern nur sich selbst, dann wird er seinen selbstsüchtigen Wünschen folgen. Das führt zu Zügellosigkeit, zur Anbetung selbstgewählter Idole, Feindseligkeit, Streitsucht, Intrigen, Uneinigkeit, Neid und ähnlicher Dinge. 

Wie erschreckend aktuell und zeitlos sind auch die Worte des Apostel  Paulus, die er vor fast 2000 Jahren an Timotheus geschrieben hat, wo er aufzeigte, wohin es uns führt, wenn wir nicht mehr Gott als moralische Instanz und Gewissen haben, sondern selber Gott spielen. Dann werden die Menschen sich selbst und ihr Geld lieben. Wichtigtuerei und maßlose Selbstüberschätzung werden ein Kennzeichen davon sein. Ebenso Rücksichtslosigkeit, Untreue, Verleumdung und Undankbarkeit. Sie kennen keine Ehrfurcht mehr und agieren immer unverschämter, werden zu Sprücheklopfern, die nur ihr eigenes Vergnügen im Kopf haben. 

Niemand kennt das menschliche Herz so gut wie Jesus, deshalb sagte er: Reinigt eure Herzen, denn daraus entspringt Gutes oder Böses

Was kommt aus deinem Herzen?

Ein guter Baum trägt keine schlechten Früchte und ein schlechter Baum keine guten.
Lukas 6,43

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Mai 2019

Zu mir hat in einem Gespräch einmal jemand gesagt: Herr Grollitsch, wie können sie als aufgeklärter Mensch an so ein altes Buch wie die Bibel und an Jesus glauben. Das sind doch alles nur Fabeln. Ich hab ihm geantwortet: Die Bibel ist kein Märchenbuch, sondern zeigt uns, wer wir Menschen sind, eine Schöpfung Gottes und wohin es führt, wenn wir selber Gott spielen. Und Jesus ist keine Märchenfigur, sondern sehr real, der mein Leben und das von Millionen anderer von Grund auf verändert hat.

Jesus hat ohne Geld und Waffen mehr Menschen erobert, als Alexander, Cäsar und Napoleon gemeinsam. Er hat ohne Wissenschaft und Gelehrsamkeit mehr Licht auf menschliche und göttliche Dinge geworfen, als alle Philosophen und Gelehrten zusammen. Ohne als Redner ausgebildet worden zu sein, sprach er Worte des Lebens, wie sie nie zuvor oder seither jemals gesprochen wurden, und er erzielte eine Wirkung wie kein anderer Gelehrter, Redner oder Dichter vor oder nach ihm. Ohne selber eine einzige Zeile geschrieben zu haben, lieferte er mehr 
Themen für Predigten, Reden, Diskussionen, Lehrwerke, Kunstwerke und Lobgesänge, als das gesamte Heer großer Männer der Antike und der Moderne.
Philip Schaff

In Jesus hat sich Gott offenbart. In seiner Person erkennen wir, wer wir wirklich sind.

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April 2019

Licht macht Dinge sichtbar, Dunkelheit genau das Gegenteil. Leider leben aber sehr viele Menschen nicht im Licht, sondern im Schatten und Dunkel von Unwahrheiten, Lügen, Vorurteilen, Ängsten, Sorgen oder stiller Verzweiflung. Deshalb brauchen wir mehr Licht in unserem Leben. Mehr Licht gegen die Ratlosigkeit, die sich bei so vielen breit macht. Mehr Licht gegen Ängste und Sorgen, die unser Leben ersticken. Mehr Licht gegen Lügen und Vorurteile, die Menschen blind macht. Mehr Licht, um auch Schatten der Verzweiflung aus dem Leben zu vertreiben.

Wo finden wir dieses Licht? In Jesus! Wir brauchen mehr von seinem Licht, seinem Glanz, seiner Liebe und seiner Kraft. Als Jesus am Kreuz starb, hat sich der Himmel verfinstert, weil man denjenigen ausgelöscht hat, der von sich gesagt hat, „Ich bin das Licht der Welt“. Aber auf die Stunde der Finsternis, wo alle glaubten, es ist vorbei, kam das Licht der Auferstehung. Jesus lebt!

Mit Jesus und durch Jesus haben wir mehr Licht, mehr Leben, mehr Wahrheit, mehr Liebe, mehr Kraft, mehr Hoffnung, mehr Glauben, mehr Zuversicht. Was diese Welt mehr als alles andere braucht, sind Menschen, die das Licht Jesu und seine Liebe in diese Welt scheinen lassen.

Du brauchst Jesus und sein Licht, alles andere hilft dir nicht.

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März 2019

Wir leben heute im Kommunikationszeitalter, wo wir in der Lage sind, binnen Sekunden Inhalte zu übermitteln oder Bedürfnisse zu schaffen. Interessanterweise sind dadurch aber die Mauern zwischen den Völkern nicht niederer geworden, sondern scheinen höher zu werden.

Man hat uns versprochen, dass wir uns durch die Technik Zeit ersparen werden, aber in Wahrheit brennen in den Büros die Lichter nur noch länger. Man hat gesagt, dass wir mehr Freizeit haben werden, aber die Realität ist, dass wir weniger Zeit damit verbringen, persönliche Beziehungen zu pflegen, während mehr Zeit investiert wird, die technischen Errungenschaften zu nutzen.

Die Fortschritte bei den Mitteln haben einen Rückschritt bei unseren Werten gebracht. Und es hat noch nie zuvor eine Zeit gegeben, wo so viele Antidepressiva eingenommen werden, um den gehetzten Geist der Menschen von heute zu beruhigen. Immer mehr Möglichkeiten der Kommunikation und technische Neuerungen haben uns nicht wirklich freier gemacht. Der Schrei der Einsamkeit ertönt aus Millionen von Herzen, der stumm vor den Bildschirmen verhallt.

Die Rettung findet der Mensch in Jesus!

Der Astronaut James Irwin hat gesagt: „Es ist wichtiger, dass Jesus Christus den Fuß auf die Erde gesetzt hat, als der Mensch den seinen auf den Mond“.

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Februar 2019

Vier Dinge brauchen wir Menschen, die für das Leben grundlegend sind und die Gott, der Schöpfer des Lebens, für uns vorgesehen hat.

Familie: Hier sollten wir Geborgenheit, Annahme und Wertschätzung bekommen. Umso schlimmer ist es zu sehen, dass immer mehr Familien auseinander gerissen werden und Kinder Ablehnung oder Gewalt erleben.

Liebe: Ohne Liebe wird deine Seele schrumpfen und dein Herz hart, kalt und immer egoistischer werden.

Gnade: Ohne Gnade kann niemand in die Gegenwart eines heiligen Gottes kommen.

Bestimmung: Das muss mehr sein als nur Geld verdienen. Gott misst deinem Leben einen größeren Wert bei.

Wenn wir Menschen uns aber von Gott abwenden und unsere eigenen Wege gehen, wird das auch Konsequenzen haben. Welche das sind, hat schon 1940 der franz. Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry sehr treffend formuliert, als er sagte: Wenn die Menschen gottlos leben, dann werden die Sitten zügellos, die Mode schamlos, die Lügen grenzenlos, die Verbrechen maßlos, die Völker friedlos, die Schulden zahllos, die Regierungen ratlos, die Politik charakterlos, die Konferenzen endlos, die Aussichten trostlos, die Kirchen kraftlos und die Christen gebetslos.

Niemand gibt auf die Fragen des Lebens so grundlegende Antworten wie Jesus.
Und niemand hat uns größere Liebe gezeigt als Jesus!

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Jänner 2019

Ich liebe es, wenn ein Kalenderjahr zu Ende geht und wir wieder ein neues Jahr anfangen können. Man kann neu planen, neu träumen, Neues versuchen. Wenn wir ein außergewöhnliches neues Jahr haben wollen, dann müssen wir die Dinge abweichend vom Gewohnten machen.

Vor einiger Zeit habe ich folgendes Zitat gelesen: Lebe nicht dasselbe Jahr 50 Jahre lang und nenne es ein Leben!

Wenn ich nach zehn Jahren Glaubensleben immer noch an der gleichen Stelle trete, sich in meinem Denken und Handeln nichts geändert hat, ich in Liebe, Vergebung und Hoffnung nicht gewachsen bin, dann sollte man sich vielleicht doch einmal Gedanken machen, woran das liegt.

Vielleicht ist es für einige notwendig, ihre Vorstellung, die sie von Gott haben, einmal neu zu überdenken. Dallas Willard (Amerik. Philosoph) hat einmal gesagt: Bekanntes erzeugt Gleichgültigkeit. Ist uns etwas total vertraut, wird es wie die Tapete an der Wand. Wir bemerken es nicht einmal mehr. Es dringt nicht mehr ins Herz und in die Gedanken. Es ist nur noch ein ausgelatschter Weg, auf dem wir immer wieder gelaufen sind.

Möge Gott dir die Augen öffnen für den Wert des Lebens. Ich wünsche allen Lesern dieser Kolumne ein gutes neues Jahr!

Lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.
Römer 12,2

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